Awwwards-Nominierung

Awwwards Nominierung zur Website des Tages

Manchmal sind es nicht die ganz großen Bühnen, sondern die stillen Meilensteine, die am meisten nachwirken. So ein Moment war für mich der November 2025. In diesem Monat wurde meine neue Website für die Awwwards-Auszeichnung „Website des Tages“ nominiert und damit einer Jury internationaler Top-Webdesigner und -Entwickler vorgestellt.

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Wer sich mit Webdesign beschäftigt, kennt den Unterschied zwischen normalen Wettbewerben und den wenigen Plattformen, die wie ein internationales Schaufenster funktionieren. Dort zählt nicht nur ein „Gefällt mir“, sondern klare Kriterien, hohe Maßstäbe und die Einschätzung echter Fachleute. Genau dort wurde meine Website einer Jury aus internationalen Top Webdesignern und Entwicklern vorgelegt.

Das ist für sich genommen schon besonders. Denn damit ist die Website nicht einfach irgendwo im Internet sichtbar, sondern in einem Umfeld, in dem täglich Projekte aus der ganzen Welt bewertet werden. Viele davon entstehen mit großen Budgets und ganzen Teams aus Designern, Developern und UX Spezialisten. Und mittendrin stand mein Projekt.

Bewertet nach klaren Kategorien

Es geht nicht um Geschmack oder Lautstärke, sondern um Qualität und feste Kategorien, nach denen Websites bewertet werden:

Diese vier Bereiche sind im Webdesign wie die tragenden Säulen eines Gebäudes. Wenn eine davon wackelt, merkt man es sofort. Umso mehr bedeutete mir die Nominierung, nicht nur als Schulterklopfen, sondern als klares Zeichen, dass das Fundament stimmt.

Awwwards-Dashboard
Einblick in die Nominierungsseite

Konkurrenz aus der ganzen Welt

Mit Hunderten Teilnehmern aus aller Welt trat ich um den Titel „SOT“ (Site of the Day) an. Schon der Gedanke daran war demütig und zugleich motivierend, weil so viele Menschen mit unterschiedlichen Stilen und technischen Ansätzen am Ende an derselben Sache gemessen werden: dem Ergebnis.

In so einem Moment wird auch klar, wie international dieses Handwerk ist. Eine Website muss nicht lokal wirken, um zu überzeugen. Sie muss klar, stark und verständlich sein und dabei Gefühle wecken, ohne den Nutzer aus dem Blick zu verlieren.

Ein starkes Zeichen, auch ohne Titel

Ganz ehrlich, für die Auszeichnung hat es letztendlich nicht gereicht und das fühlt sich im ersten Moment natürlich enttäuschend an, gerade wenn man so nah dran ist und sich fragt, was am Ende noch gefehlt hätte.

Trotzdem überwiegt für mich etwas viel Größeres. Die Aufnahme in die engere Auswahl gilt in der Webdesign Szene als echte Ehre. Das ist kein Trostpreis, sondern Anerkennung, weil ein Projekt damit sichtbar wird, ernst genommen wird und sogar als Referenz für gute Arbeit dienen kann.

Was wirklich hinter so einer Website steckt

Die meisten sehen von außen nur die fertige Website, sprich Design, Animationen, Bilder und Text. Dahinter steckt jedoch viel mehr:

Eine Website ist mehr als nur ein Layout. Sie kommuniziert, wofür man steht und zeigt wie man arbeitet, denkt und wie ernst man seine Arbeit nimmt.

Diese Nominierung hat meine Motivation nicht gestillt, sondern angefacht. Sie zeigt mir, dass Detailarbeit zählt und dass man auch ohne großes Team international mithalten kann. Deshalb schaue ich nicht zurück, sondern nach vorn und will beim nächsten Mal aufs Podest. Nicht nur wegen des Titels, sondern weil mich dieses Ziel besser macht, genauer, konsequenter, mutiger.

Zur Nominierungsseite

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